Bläserseminar am Arber

 

Die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Burglengenfeld richteten ihr Bläserseminar am Arber vom 04.08 bis 06.08.17 in der Burglengenfelder Hütte aus.

 

Bericht und Bilder folgen.

 

 

25-jähriges Jubiläum der Jagdhornbläser und Landkreisbläsertreffen in der Höllohe am 02.07.17

 

VON WERNER ARTMANN

 

TEUBLITZ-BURGLENGENFELD. „Mit der Gründung einer Jagdhornbläsergruppe Burglengenfeld vor 25 Jahren entstand eine Tradition der jagdlichen Musik, die wir pflegen so wie wir unser Wild hegen!“ Diese Worte der Hornmeisterin Ilona Rothballer standen im Mittelpunkt des 25jährigen Jagdhorn-Bläserjubiläums der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld bei einem großen Festakt am vergangenen Sonntag im Tier- und Freizeitpark Höllohe in Teublitz. Höhepunkte waren der Festgottesdienst auf dem Höllohe-Parkplatz, das Landkreisbläsertreffen 2017 mit acht Bläsergruppen und die Ehrungen von aktiven Bläsern der Jubiläumsgruppe. Die höchste Auszeichnung, das „Bläser-Ehrenzeichen in Gold“ durch den Bayerischen Jagdverband erhielt Hornmeisterin Ilona Rothballer.

 

Auftakt für das Jubiläum war am Sonntagvormittag ein Festgottesdienst auf dem Höllohe-Parkplatz vor dem Wedahaisl. Zelebriert wurde dieser durch Pfarrer und aktiven Jäger Andreas Gierl aus Kallmünz, der in seiner Ansprache die Jagdmusik in den Mittelpunkt stellte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch die Bläsergruppen aus Nittenau und Schwandorf unter der Leitung von Landkreishornmeister Wolfgang Prebeck.

 

Den Festakt am Sonntagnachmittag leitete der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jagdkreisgruppen im Landkreis Schwandorf Johann Vornlocher, der dazu eine große Anzahl von Ehrengästen, die Jägerschaft und die Bevölkerung im „Kleinod der mittleren Oberpfalz“, dem Naturpark Höllohe, begrüßen konnte. Grußworte und die Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten der stellvertretende Landrat und MdL Joachim Hanisch, MdL und Kreisjagdgruppenvorsitzender Alexander Flierl, MdL Franz Schindler, die Bürgermeisterin der Stadt Teublitz Maria Steger, Kreisgruppenvorsitzender Michael Raguz und der Jagdkulturattache des BJV Jürgen Weißmann. Daneben waren als Ehrengäste erschienen der evangelische Pfarrer Phillipp-Alexander Theiß, die Kreisgruppenvorsitzende Michael Raguz, Otto Storbeck, Altlandrat Volker Liedtke, Graf Beissel von Gymnich und Franz Sedlmeier und Kreisjagdberater Herbert Krauthann.

 

Vornlochner überbrachte im Namen der AG-Jagdkreisgruppen Schwandorf an den Vorsitzenden der Kreisgruppe Burglengenfeld Michael Raguz und der Leiterin der Jagdhorngruppe Hornmeisterin Ilona Rothballer die Glückwünsche zum Jubiläum. 25 Jahre mögen für ein Jubiläum nicht viel erscheinen, aber jede noch so alte Tradition hat klein begonnen. Umso erfreulicher sei es, wenn sich Jäger zu einer Jagdhornbläsergruppe zusammenschließen und sich gemeinsam mit Freude einem alten Kulturgut widmen. So alt wie die Jagd und kulturell verwurzelt ist auch die Verwendung von Hilfsmitteln zur Verständigung der Jäger untereinander. Im Laufer der Jahrhunderte wurde nicht nur die Jagdhörner verfeinert, sondern auch ihr Einsazt kultiviert und erweiter. „So entstand eine Tradition der jagdlichen Musik, die zur Jagd ruft, sie begleitet und beschließt.“

 

Zwischen den einzelnen Grußworten zeigten die acht Bläsergruppen aus dem Landkreis Schwandorf Prüben ihres musikalischen Könnens:  Kreisgruppe Burglengenfeld mit Hornmeisterin Ilona Rothballer, Kreisgruppe Nabburg mit Hornmeister Fritz Kleierl, Kreisgruppe Neunburg v. W. Mit Hornmeisterin Elisabeth Wittmann, Kreisgruppe Nittenau mit Hornmeisterin Ilona Rothballer, Kreisgruppe Oberviechtach mit Hornmeister Stephan Vogl, Hegegemeinschaft Pfreimd mit Hornmeister Michael Süß, Kreisgruppe Schwandorf:mit Hornmeister Wolfgang Prebeck und Hegegemeinschaft Schwarzenfeld mit Hornmeister Gundolf Streit. Den Gesamtchor leitete Landkreishornleiter Wolfgang Prebeck. So hörte man Musikstücke mit den Titeln „Hubertusmarsch“, „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“, den „Jagdhornlandler“, „Arberecho“, den „Alpenjägermarsch“und zum Abschluss der Feierlichkeiten das Stück „Auf Wiedersehen“ durch den Massenchor.

 

Die Festansprache zum Jubiläum hielt Hornmeisterin Ilona Rothballer, die an das Gründungsjahr der Jagdhornbläsergruppe Burglengenfeld erinnerte. Vor 25 Jahren hatten sich die Jäger Roland Rohleder, Günther Hess, Heinz Rothballer, Lambert Gilch, Albert Sußbauer und Ilona Rothballer zur Jagdhornbläsergruppe zusammen geschlossen. Nach kurzer Zeit kamen Albert Pretzl, drei Kallmünzer und ein Dietldorfer hinzu. „Heute sind wir eine richtige Bläserfamilie geworden“, stellte Rothballer fest. In den letzten Jahren habe sich die Bläsergruppe um 12 jänge Nachwuchsbläser erweitert.

 

Die Ehrung der Jagdhornbläser der Jagdhorngruppe Burglenenfeld nahmen der örtliche Kreisgruppenvorsitzender Michael Raguz, der Kulturattache des bayerischen Jagdverbandes Jürgen Weißmann und der stellvertretende Landrat und MdL Joachim Hanisch vor. Die Treuenadel in Silber für 20 Jahre Jagdhornblasen erhielten Joachim Genrich, Alois Frank und Matthias Schiedrich; die Treuenadel in Gold für 25 Jahre Jagdhornblasen bekamen Ilona Rothballer, Heinz. Rothballer, Roland Rohleder, Günther Hess und Albert Pretzl. Weißmann überreichte an die Jubiläumsgruppe Burglengenfeld eine Ehrenurkunde des Bayerischen Jagdverbandes und an Hornmeisterin Ilona Rothballer das Bläserehrenzeichen in Gold des BJV.

 

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erfolgte die Übergabe der Hutabzeichen an die einzelnen Gruppen mit einem gemütliches Beisammensein.

 

Fotos:

3406: Den Festgottesdienst in der Höllohe zelebriete Pfarrer und Jäger Andreas Gierl aus Kallmünz

3422: Die Jubiläums-Bläsergruppe der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld

3432: Hornmeisterin Ilona Rothballer wurde mit dem Bläserehrenabzeichen in Gold des BJV durch Jürgen Weichmann ausgezeichnet.

3439: Mit dem silbernen und goldenen Bläserzeichen wurden Mitglieder der Jagdblasgruppe Burglengenfeld ausgezeichnet.

Fotos. Artmann

Fallenlehrgang der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld

 

Am Freitag den 30.06.17, Samstag den 01.07.17 und Samstag den 08.07.17, fand der neue Fallenlehrgang der KJG- BUL, beim Fallenausbilder Torsten Graf in Teublitz statt.

Die Jagdscheinanwärter wurden durch Graf T., nach den Richtlinien und Vorgaben der JFPO §8 beschult.

Die Teilnehmer erarbeiten Ihre Gesetzlichen Grundlagen der Fallenjagd

Nach der Erarbeitung, stellten die Kursteilnehmer unter Anleitung des Kursleiters Graf, Ihre Gesetzestexte und Vorschriften des Tier-, Natur- und Artenschutzes, sowie des Haftungsrechts, UVV- Jagd und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zusammen

Nach erfolgreicher Zusammenstellung der einschlägigen Gesetztestexte und Vorschriften, legten die Anwärter eine schriftliche Prüfung ab. Im ersten Teil der schriftlichen Prüfung, mussten die „Prüflinge“ vorgegebene Handlungssituationen lösen und mithilfe des erarbeiteten Wissens begründen und die weitere Vorgehensweise beschreiben.

Im zweiten Teil der schriftlichen Prüfung, ging es unter Zeitdruck die gestellten Fragen zur Fallenjagd und Raubwild, im Antwort- Wahl- Verfahren (Multiple Choice) zu lösen.

Die Kursteilnehmer erhielten im ersten Praxisteil, eine Übersicht über die zulässigen Lebendfallen, nach der AV Jagd.

Gefertigt wurden, in Gruppenarbeit,  von den Kursteilnehmern, je eine Kofferfalle und eine Kastenfalle.

Nach Anleitung und Mustervorbau, der Lebendfallen gelang es den Anwärtern zügig die verschiedenen Grundkörper der Fallen zu erstellen.

Die erste selbstständig gefertigte Kofferfalle der Teilnehmer.

Das fast fertige Konstrukt einer Kastenfalle.

Durch den Fallenausbilder Graf Torsten, erhielten die Teilnehmer die praktische Einweisung in die Wirkungsweise verbotener Trittfallen. Auf den Tierschutz und das Jagdgesetz, wurde hier besonders eingegangen.

Nach den verbotenen, kamen die erlaubten Totschlagfallen zur Anwendung, wobei die Anwärter nach dem vorschriftsgemäßen zeigen und spannen der Fallen durch Graf, dies unter Aufsicht selbstständig durchführen mussten.

Alle Lehrgangsteilnehmer hatten somit Gelegenheit, die Marderabzugeisen und den Schwanenhals, mithilfe der Spannwerkzeuge fängisch zu stellen und auch wieder vorschriftsmäßig zu entspannen.

 

Auf die Registrierungspflicht und Kennzeichnung der Abzugeisen, wurde nochmals verstärkt eingegangen.

Abschließend erhielten die Jagscheinanwärter noch ein praktisches Vorzeigen, über die Wirkungsweise der Fallen, am bereits erjagten Raubwild, beim Fang über den losen Bügel, über den gespannten Bügel und über die Fallenachse.

Am zweiten Praxistag, verbauten die Anwärter Ihre Fallen im Revier, wobei sie einen Einblick über den „Richtigen Fangplatz“, sowie die Ausrichtung und das Anlegen von Pässen erhielten.

Spendenübergabe an den Förderverein für die Höllohe

 

Am 08.04.17 übergaben der 2. Vorsitzende Markus Haas, 1. Schriftführerin Silvia Kurczyk und 2. Schriftführer Johannes Kurczyk an die Vertreter des Fördervereins für die Höllohe, Hr. Hintermeier und Fr. Roidl eine Spende in Höhe von 500,-- Euro zum Wiederaufbau des Wildparks nach den verheerenden Folgen der Vogelgrippe.

Fotos: W. Artmann, MZ

Hegeschau der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld am 01.04.17 im Gasthaus Hintermeier in Münchshofen

 

Das Schwarzwild, die Kormorane, die Graugänse, der Biber und das Zukunftsthema Wolf waren die Hauptthemen bei der diesjährigen Hegeschau der Hegegemeinschaften Burglengenfeld und Pottenstetten. 260 Stück zum Teil prachtvolle Gehörne aus den insgesamt 40 Revieren gab es bei der Hegeschau zu bewundern. Zahlreiche Ehrengäste und über 100 Jäger/Innen konnte der erst vor kurzem neu gewählt Kreisjagdgruppenvorsitzender Michael Raguz im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen begrüßen. Die Jagdhornbläser der Kreisjagdguppe unter  der Leitung von Ilona Rothballer umrahmte die Hegeschau musikalisch.

 

Einleitend führte Vorsitzender Raguz aus, dass nach dem Bayerischen Jagdgesetz alljährlich von den Vereinigungen der Jäger eine Hegeschau durchgeführt werden muss. Diese diene in erster Linie der Information über den Wildbestand und über die Erfüllung der Abschusspläne bzw. der gesamten Abschusszahlen. Weiter soll die Hegeschau der nichtjagenden Bevölkerung Aufkunft über Hegemaßnahmen und Informationen bieten. Die Jäger haben die Aufgabe, die Abschusspläne zu erfüllen, die körperliche Verfassung des Wildes und die strukturelle Entwicklung der Wildbestände unter Berücksichtigung des Kopfschmucks des erlegten oder verendet aufgefundenen Schalenwildes festzustellen.

 

„Die Jagd ist ein Kulturgut und die Hegeschau gehört mit dazu, genau so wie der Naturschutz und das gewonnen Wildbret, stellte stellvertretender Landrat Jakob Scharf fest. Der Jäger selbst übe nicht nur die Jagd aus, sondern erhält auch die Lebensräume der Wildtiere. Die Jagd ist nicht nur Leidenschaft, sondern auch Dienst an der Jagdgenossenschaft und Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen.  Eine Herausforderung für die Jäger ist und bleibt das Schwarzwild, denn bei der massiven Zunahme ist eine Trendwende nicht erkennbar. Scharf sprach auch das Thema Wölfe an, denn ein gewisse Gefahr auch für die Menschen kann man nicht weg reden. Schade sei auch, das es kaum mehr Lebensraum und Nahrung für Hasen, Fasane und Rebhühner gebe.

 

Die Grüße der Stadt Teublitz überbrachte 3. Bürgermeister Thomas Beer, der auf das schwierige Amt der Jäger hinwies. Diesen gebühre Dank für die geleistete Arbeit im Rahmen des Naturschutzes und bei der Nachhaltigkeit. „Wenn es keine Jäger mehr geben würde, gäbe es auch kein Gleichgewicht mehr im Wildbestand,“ stellte Beer fest. Die Hegeschau ist deshalb ein wichtiger Bereich der Information bezüglich was im abgelaufenen Jahr passierte und wie sich die Wildbestände entwickelt haben.

 

Von der Forstabteilung Neunburg v.W.  stellte sich erstmals Forstdirektor Peter Hummel bei der Hegeschau vor. Er freue sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den Jäger/Innen der KJB Burglegenfeld.  Hummel sprach auch die jährlichen gemeinsamen Revierbegänge an, bei denen sich die Jäger über Verjüngungsmaßnahmen im Wald, über die Verbisssituation, Schwerpunktbejagung  usw. austauschen könnte. Daneben wies Hummel auch auf die „Rettungskette Forst“ hin, die insbesondere die im Wald Tätigen im Notfall eine schnellere Rettung ermöglichen.  Näheres dazu ist im Internet unter www.rettungskette-forst.de zu finden.

 

Wie Kreisjagdberater Herbert Krauthann ausführte, umfasst die Hegegemeinschaft Burglengenfeld 17 Reviere und Pottenstetten 23 Reviere, eine jagdbare Fläche von 15 111 ha, davon 9242 ha Wald. Für den Rehwildabschuss gibt es die gesetzlichen Vorgaben des Bundesjagdgesetzes und des Bayerischen Jagdgesetzes. Durch das 11. Verbissgutachten wurde der neue 3-Jahres-Abschussplan für die Jahre 2016-19 festgelegt. Das Gutachten lautete für die Hegegemeinschaften „günstig“ und somit konnte der Abschuss gesenkt werden.Dieser wurde dann um 212 Rehe gesenkt, auf 2861 Stück Rehwild (vorher 3073) auf drei Jahre. Im vergangenen Jahr wurden in der Hegegemeinschaft Burglengenfeld 396 Stück (100,7 %)  und in der HG Pottensteten 593 Stück (105,7 %), Gesamt 989 Stück, erfüllt. Darin sind 138 Fallwild (Straßenverkehr) enthalten.  In den beiden Hegegemeinschaften wurden im Jagdjahr 2016/2017 insgesamt 221  (Vorjahr 413) Schwarzwild zur Strecke gebracht. Weiter wurden geschossen: 61 Feldhasen, 256 Füchse, 49 Marder, 171 Elster, Eichelhäher und Rabenkrähen, 375 Stockenten, 7 Ringeltauben, 12 Fasane, 29 Graureiher, 84 Kormorane, 138 Graugänse.

„Der Wolf kommt wieder“, meinte Jagdberater Krauthann. Es werden Rudel entstehen und es wird abzuwarten sein, ob es dann nicht zu Konfrontationen mit dem Menschen geben wird. Das Ergebnis werde man in ein paar Jahren sehen. Vor 40 Jahren wurde der Biber ausgesetzt und die Schäden sind heute nicht mehr tragbar. Die Geldmittel zum Schadensausgleich reichen bereits jetzt nicht mehr aus.

Zum Ende sprach KJG-Vorsitzender Michael Raguz die schwierige Bejagung der Graugänse an. In diesem Zusammenhang bat er Regierungsamtmann Christian Guder von der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Schwandorf, Schonzeitverkürzungen für die Graugänse, wenn diese beantragt werden, zu genehmigen. Weiter mahnt Raguz die verstärkte Bejagung der Raben, Elstern und Eichelhäher rund um Teublitz an, da diese hier massiv auftreten und dem Niederwild enorm schaden.

Fotos: W. Artmann, MZ

Jahreshauptversammlung am 10.03.2017 im Gasthaus Hintermeier in Münchshofen

 

Am Freitag, den 10.03.2017 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld im Gasthaus Hintermeier in Münchshofen statt.

 

Die neugewählte Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

 

1. Vorstand - Michael Raguz

2. Vorstand - Markus Haas

1. Kassier - Petra Donner

2. Kassier - Martin Schmidt

1. Schriftführer - Silvia Kurczyk

2. Schriftführer - Johannes Kurczyk

 

Bei der Jahreshauptversammlung der Kreisjagdgruppe Burglengefeldam 10.03.17 im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen  gab es einen Wechsel an der Führungsspitze. Mit Michael Raguz wurde ein neuer Vorsitzender der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld gewählt.

 

Vorsitzender Torsten Graf leitete die Zusammenkunft ein mit einem Totengedenken für die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Martin Haider und Ädig Graf, wobei die Bläser das  „Jagd vorbei“ und „Halali“ erklingen ließen. Wie der Vorsitzende feststellte, vertrat er die Kreisjagdgruppe im letzten Jahr bei 25 Terminen.  Außerdem sprach Graf verschiedene wichtige Themen an wie  z. B. Änderung der Gefahrstoff-Verordnung.  Seit Januar 2017 ist ein Erwerb von 30 % Wasserstoffperoxid von Privatpersonen (Jägern) zum Bleichen von Trophäen nicht mehr möglich, nur noch der Erwerb von 12 % Wasserstoffperoxid. Zudem ging Graf auf verschiedene Berichte in der Mittelbayerischen Zeitung im Zusammenhang mit jagdlichen Themen ein, wie z. B. „Luchs saß auf dem Schafstall,“  „Träges Schlappohr statt flinker Jäger (Jagdhunde),“  „Experten: Bayern wird zum Wolfsland,“  „Wolfshunde sorgen für Aufregung und Jagdpächter appelliert an die Vernunft (Rehriss offenbar durch streunende Hunde).“ Abschließend seines Rückblicks gab Torsten Graf bekannt, dass er nicht mehr als Vorsitzender der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld zur Verfügung stehe.

 

Es folgten die Berichte der Obleute der Kreisjagdgruppe. Bläserobfrau Ilona Rothballer teilte mit, dass die Bläser insgesamt 53 mal für Proben und Auftritte für die Kreisjagdgruppe unterwegs waren. Hundeobmann Michael Raguz berichtete über den erfolgreichen Abschluss des vergangenen Hundekurses mit sieben Gespannen mit der erfolgreichen Ablegung der Brauchbarkeitsprüfung. Vier davon erzielten sogar die VG-Prüfung mit herausragenden Leistungen. Es folgten Berichte von  Schießobmann Norbert Hiller und  von der Gruppe „Junge Jäger“ Beauftragten Ulrike Graml, die  besonders das sehr gut besuchte Blattjagdseminar mit Klaus Demmel herausstellte sowie ein Bericht der Jägerinnen-Beauftragten Diana Aures. Über die Becquerel-Messstation berichtete Mario Merl. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vorstellung des neuen Nachsuchengespanns der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld.

 

Otmar Heimerl  stellte sich als neuer vom BJV anerkannter „Nachsuchenführer“ für die Kreisjagdgruppe Burglengenfeld vor. Er berichtet über seine Jägerausbildung mit erfolgreichem Abschluss 2013, danach über seinen Hund, einer „Brandlbracke“ und deren Ausbildung zum Schweißhund. Er steht ab sofort für Nachsuchen zur Verfügung.

 

Die Neuwahlen der Vorstandschaft der Kreisjagdgruppe erbrachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Michael Raguz (neu), 2. Vorsitzender Markus Haas (neu), 1. Kassier Petra Donner (neu), 2. Kassier Martin Schmidt, 1. Schriftführerin Silvia Kurczyk,

2. Schriftführer Johannes Kurczyk, Kassenrevisoren Torsten Graf und Hubert Wein.

 

Der neue Vorsitzende Michael Raguz bedankte sich für das Vertrauen und sei sich  der Verantwortung bewusst. Er  versprach auf die  gestellten Aufgaben tatkräftig zum Wohle der Kreisjagdgruppe heranzugehen. Raguz dankte der bisherigen Vorstandschaft  für die geleistete Arbeit.

 

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab Raguz einen  Ausblick auf die bereits festgelegten Termine im Jahr 2017. Wichtigster Termin ist der 02. Juli 17 mit dem das Landkreisbläsertreffen im Tier- und Freizeitpark Höllohe in Verbindung mit der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Jagdhornbläser der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld. Dazu gibt es den ganzen Tag über  ein umfangreiches Rahmenprogramm. Der genaue Ablauf wird noch in der MZ bekanntgegeben.

Foto: W. Artmann, MZ

Von links:

1. Vorstand Michael Raguz, 1. Kassier Petra Donner, 2. Schriftführer Johannes Kurczyk, Bläserobfrau Ilona Rothballer, 2. Kassier Martin Schmidt, 1. Schriftführer Silvia Kurczyk, 2. Vorstand Markus Haas

Hubertusmesse und Hubertusfeier der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld am 05.11.2016

 

Die Kreisjagdgruppe Burglengenfeld des Landesjagdverbandes Bayern gedachte am 05.11.16 in Burglengenfeld in der Kirche St. Vitus ihres Schutzpatrons des Hl. Hubertus.

Am 05.11.16 fanden sich die Jäger und Jägerinnen und viele interessierte Personen aus der Bevölkerung in der Kirche St. Vitus in Burglengenfeld ein und begingen einen feierlichen Gottesdienst zu Ehren des Hl. Hubertus. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Franz Baumgartner zelebriert und von den Jagdhornbläsern der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld unter der Leitung von Ilona Rothballer musikalisch begleitet.  Vor dem Altar war ein wunderbares Arrangement mit verschiedenen Präparaten von Wildtieren, einem prächtigen Hirschgeweih mit Holzkreuz und herbstlichem Blumenschmuck aufgebaut. In seiner Predigt erzählte Pfarrer Baumgartner über das Leben und Wirken des Hl. Hubertus und der Verantwortung der Jäger und Forstleute gegenüber Wald und Wild und dass diese mit sehr viel Zeitaufwand und viel Herzblut ihrer Passion nachgingen. Die Lesung und die Fürbitten wurden ebenfalls von Mitgliedern der Kreisjagdgruppe vorgetragen. Zum Abschluss der Messe bedankte sich Pfarrer Baumgartner bei den Jagdhornbläser für die sehr schöne Umrahmung der Messe und spendete mit allen anwesenden viel Applaus für die Darbietung. Er bat noch um zwei weitere Musikstücke, die von den Jagdhornbläsern gerne gespielt wurden.

 

Danach fand im Gasthaus Sauerer in Burglengenfeld die Hubertusfeier statt. Der 1. Vorstand der Kreisjagdgruppe, Torsten Graf, begrüßte alle anwesenden Jäger und Jägerinnen, Familienangehörige und Ehrengäste. Er berichte aus dem Leben des Hl. Hubertus, der als Patron der Jäger, Förster, Waldarbeiter und Schützenvereine gilt. Hr. Graf ging auf die Legende ein, wonach der Hl. Hubertus bei der Jagd einem Hirsch nachstellte und als er diesen Erlegen wollte, sah er zwischen dem Geweih ein strahlendes Kreuz. Daraufhin verschonte er den Hirsch, kniete nieder und betete. Er kehrte um und wurde ein Mönch, später Missionar und schießlich wurde er vom Papst zum Bischof ernannt.

In dieser Legende, die ja nicht eigens für die Jäger erdichtet wurde, wird nicht die Jagd als solche verteufelt, sondern die Selbstsucht und die gottwidrige Einstellung des Hubertus, der von seiner zügellosen Jagdleidenschaft getrieben wurde. Hr. Graf stellte die Frage: Wie will ich gottgefällig den Schöpfungsauftrag erfüllen, wie der Verantwortung der nichtjagenden Bevölkerung gegenüber, die immer mehr den Bezug zur Natur verliert, gerecht werden und vor allem, welches Stück Schöpfung an Natur und Geschöpf will ich für meine Kinder und Kindeskinder bewahren und erhalten?

Die Konsequenz daraus ist, dass jeder sein Handeln und seine Taten hinter frägt und dafür einsteht. Abschließend zitierte Hr. Graf noch ein Gedicht zur waidgerechten Jagd:

„Denn was ein rechter Jäger ist, der hat auch seine Zeichen. Er senkt´s Gewehr vor manchem Wild, wenn er´s auch könnt erreichen!“

 

Danach erfolgten die zahlreichen Ehrungen. Für die langjährige Mitgliedschaft in der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld wurden mit einer Ehrenurkunde und Anstecknadel ausgezeichnet:

 

Für 40-jährige Mitgliedschaft in der KJG-Burglengenfeld:

  • Georg Bäuml, Georg Fuchs, Siegfried Lang, Franz Preisl und Josef Schiffl

Desweiteren wurden für Ihre Verdienste als Ausbilder im Rahmen der Jungjägerausbildung der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld geehrt:

Für 10-Jährige Ausbildertätigkeit (Jägerausbildernadel in Bronze):

  • Michael Raguz, Norbert Hiller, Oswald Schießl

Für 20-Jährige Ausbildertätigkeit (Jägerausbildernadel in Silber):

  • Peter Raguz, Gottfried Leibl, Lutz Leshel, Wolfgang Lehr

Für 20-Jährige Jagdkursleitertätigkeit (Jägerausbildernadel in Gold):

  • Roland Rohleder

Die geehrten und auch die neuen Dozenten haben mit ihrem Einsatz erheblich dazu beigetragen, dass auch in diesem Jahr wieder jungen interessierten Menschen das Zusammenspiel von Natur, Kultur und Jagd vermittelt werden konnte. Sie haben sich den Anforderungen des grünen Abiturs gestellt und dieses auch bestanden. Deshalb wurden dann auch die neuen Waidkammeraden in die Gemeinschaft der Jäger durch den Jägerschlag aufgenommen.

 

Hr. Graf übergab Ausbildungsleiter Rudi Seidl das Wort und bat diesen den Jägerschlag auszuführen.

 

Hr. Seidl hieß die neuen Jäger in Kreise der Gemeinschaft der Jäger willkommen.

Sie sprachen das Gelöbnis zur Waidgerechtigkeit, danach erfolgte der Jägerschlag.

Dies geschieht durch Auflegen des Hirschfängers auf die Schulter und das Sprechen folgender Zeilen:

Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih`n!

Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih`n  zu üben stets das Rechte!

Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten!

Aufgenommen wurden:

Roman Hartl, Jochen Sobota, Wolfgang Demleitner, Josef Hammer und Stefan Aumeier

Bericht: Schriftführer Silvia Kurczyk;  Fotos: Silvia Kurczyk

Blattjagdseminar mit Klaus Demmel in Münchshofen am 05.07.16 im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen

 


Am Dienstag, den 05.07.16 fand im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen das Blattjagd-seminar mit Klaus Demmel statt. Organisiert wurde dieses Seminar von Ulrike Graml. Es wurde von den Mitgliedern sehr gut angenommen und war ausgebucht. Das Seminar wurde von der Kreisjagdgruppe für die anwesenden Mitgliedern mit der Übernahme von 50 % der Kosten bezuschusst. Nach der Begrüßung und einer kurzen Ansprache durch den 1. Vorstand, Torsten Graf konnte das Seminar beginnen. Es war wirklich beeindruckend zu erleben, welche Laute ein Profi wie Klaus Demmel mit dem Blatter erzeugen kann. Das Seminar beinhaltete 3 Teile.

Teil 1- Wann, Wie und Wo blatte ich - Erklärungen zur Rehbrunft allgemein

Teil 2 - Praxisbeispiele mit Bild - und Tonmaterial

Teil 3 - Übungsteil, in dem jeder Teilnehmer die vorher gehörten Laute nachahmte unter sachkundiger Anleitung und sofortiger Korrektur durch Hr. Demmel.

Das Seminar war ein voller Erfolg. Danke Klaus Demmel. Danke Ulrike Graml.

Grillfest der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld am 27.05.16 im Gschwendner Stadl in Premberg

Am Freitag, den 27.05.16 fand im Gschwender Stadl in Premberg das alljährliche Grillfest der KJG Burglengenfeld statt. Eröffnet wurde der Abend durch die Jagdhornbläser der KJG mit der "Begrüßung", danach "zum Essen". Es war ein geselliger Abend mit Musik und sehr guter Verpflegung. Danke an unseren Grillmeister Markus Huber und seinen Helfern. Es wurde bis spät in die Nacht gefeiert, fachgesimpelt und sich mit Freunden und Gleichgesinnten gut unterhalten.

Hegeschau der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld am 16.04.16 im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen

Die Themen Schwarzwild, Wildhasenbestand, Graugänsepopularität, Trichinenuntersuchung, Abschussplanung und Verstöße gegen das Waffenrecht waren die Hauptschlagwörter bei der Hegeschau der Hegegemeinschaften Burglengenfeld und Pottenstetten. 285 Stück teilweise prachtvolle Gehörne aus den insgesamt 40 Revieren gab es zu sehen. Zahlreiche Ehrengäste und mehr als 100 Jäger konnte Kreisjagdgruppenvorsitzener Torsten Graf im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen zur diesjährigen Hegeschau begrüßen. Die Jagdhornbläser der Kreisjagdgruppe umrahmten die Hegeschau musikalisch.

Torsten Graf erinnerte daran, dass die alljährliche Hegeschau dazu diene, die Entwicklung der Wildschadenssituation und der Waldverjüngung unter Berücksichtigung der Gutachten der Frostbehörden zum Zustand der Vegetation aufzuzeigen. Weiter soll die Hegeschau Hegemaßnahmen und Informationen der nichtjagenden Bevölkerung bieten. Die Jäger haben die Aufgabe, die Abschusspläne zu erfüllen, die körperliche Verfassung des Wildes und die struktuelle Entwicklung der Wildbestände unter Berücksichtigung des Kopfschmucks des erlegten oder verendet aufgefunden Schalenwildes feststellen.

In ihrem Grußwort hob Bürgermeisterin Maria Steger die Voraussetzungen und das Verantwortungsbewusstsein eines Jäger heraus. Viel Zeit für die Ausbildung und Ausübung der Jagd, finanzielle Belastungen für Ausrüstung und Kleidung, aber auch Bezug zur Natur und den Tieren gehören zu einem Verantwortungsbewusstsein eines Jägers. Steger wünschte den Waidmännern viel Freude und Erfolg bei der Ausübung ihrer Berufung.

Für Landrat Thomas Ebeling war es sehr wichtig, bei dieser Hegeschau dabei zu sein. Viele Mosaiksteine beinhalten die Belange der Jäger und Themen wie Abschlussplanung, Trichinenuntersuchung, Nachtzielgeräte usw., die einfach zu einem Waidmann dazu gehören. Mit seinem Hobby, dem Hundesport, habe Ebeling auch eine gewisse Nähe zur Jägerschaft.

Forstdirektor Alwin Kleber vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf berichtete, dass die Vegetationsgutachten als Grundlagen für die diesjährige Abschussplanung im Vordergrund standen. Die Ergebnisse seien im Landkreis Schwandorf wiederum sehr gut ausgefallen. So konnte die Verbissbelastung bei den 18 Hegegemeinschaften zu ca. 90 Prozent als günstig oder tragbar eingewertet werden. Die Abschusspläne bieten eine gute Grundlage, Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereirechtlichen Nutzung durch das Wild möglichst zu vermeiden. „Die Jagd auf das Rehwild sei einerseits ein glückliches jagdliches Erleben, andererseits aber auch als Dienst am Wald und den Waldbesitzern zu verstehen,“ sagte Kleber. Er wünschte den Jägern abschließend ein erfülltes Jagdjahr und viel Waidmannsheil!

Tobias Schießl von der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Schwandorf ging auf die Trichinenproben bei Wildschweinen ein. Voraussetzung für die Übertragung der Entnahme ist der Bescheid. Nach Prüfung der Voraussetzungen erhält man einen kostenpflichtigen Bescheid (35 Euro) und erst dieser berechtigt zur Trichinenuntersuchung bei einem Wildschwein. Entsprechende Schulungen werden angeboten. Die nächste Schulung findet am Mittwoch, 18. Mai um 17.30 Uhr in Schirndorf, Georgenmühle, statt.

Wie Kreisjagdberater Herbert Krauthann ausführte, umfasst die Hegegemeinschaft Burglengenfeld und Pottenstetten eine jagdbaren Fläche von 16335 ha, davon 9242 ha Wald. Für den Rehwildabschuss gibt es die gesetzlichen Vorgaben des § 21 Abs. 2 Bundesjagdgesetz und Art. 32 Abs. 1 Bayerischen Jagdgesetz. Dazu wird ein dreijähriger Abschussplan für Rehwild aufgestellt. Der bisherige Abschussplan lief von 01.03.2013 bis 31.03.2016. Für diesen Zeitraum war ein Rehwildabschuss von 3073 Stück für die Kreisgruppe Burglengenfeld geplant. Tatsächlich wurden 2831 Stück Rehwild erlegt, davon sind 365 Stück Unfall-/Fallwild. In der Kreisgruppe Burglengenfeld wurden im Jagdjahr 2015/2016 413 (Vorjahr 429) Schwarzwild zur Strecke gebracht.

Bei der diesjährigen Hegeschau wurde 285 Stück Gehörn (männliches Wild – Böcke) des Jagdjahres 2015/2016 (vom 01.04. bis 31.03.16) aufgrund gesetzlicher Vorgaben vorgelegt. Für die Jagdjahre 01.04.0216 bis 31.03.2019 haben die Jagdpächter mit den Jagdgenossenschaften (Grundeigentümer) einen neuen Rehwildabschuss in Höhe von 2861 Rehen geplant.

Wie Krauthann weiter berichtete, betrug der Rotwildabschuss im Landkreis Schwandorf für 2015/2016 115 Stück Rotwild, davon 12 Stück in der Kreisgruppe Burglengenfeld. Insgesamt 2147 Stück Schwarzwild wurden im Landkreis Schwandorf im vergangenen Jagdjahr erlegt. Die höchste Strecke seit Bestehen. Ein Jahr zuvor waren es nur 1812 Stück Schwarzwild.

An Niederwild wurde in der Kreisgruppe Burglengenfeld im Jagdjahr 2015/2016 erlegt: 264 (Vorjahr 271) Füchse, 36 Steinmarder (20), 133 (80) Graugänse, 388 (273) Stockenten, 65 (53) Elstern, 85 (50) Eichelhäher, 85 (74) Rabenkrähen, 63 (59) Kormorane.

Regierungsamtmann Christian Guder von der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Schwandorf sprach die Themen Abschussplanung für 2016/2019, die Nachtzieltechnik für die Bejagung von Schwarzwild, den Einsatz von halbautomatischen Schusswaffen, Verstöße gegen die Waffentechnik und den Entzug des Jagdscheins nach Verstößen gegen das Waffengesetz an.

Foto: Werner Artmann, MZ

Bei der diesjährigen Hegeschau für die Hegegemeinschaft Burglengenfeld und Pottenstetten wurden über 285 Gehörne gezeigt, die von den Verantwortlichen der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld und den Ehrengästen begutachtet wurden.

Jahreshauptversammlung am 19.03.16 im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen

Am 19.03.16 fand im Landgasthof Hintermeier die Jahreshauptversammlung der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld statt. Diese war gut besucht. Der Vorsitzende Hr. Torsten Graf begrüßte alle anwesenden Mitglieder. Danach wurde der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Es folgten der Tätigkeitsbericht des 1. Vorstandes, danach der Tätigkeitsbericht des Schatzmeisters, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft durch die Versammlung. Anschließend berichteten die Bläserobfrau über die Aktivitäten der Bläser, der Schießobmann und der Hundeobmann über das vergangene Jahr. Danach erfolgte der Bericht der Becquerel-Messstation. Nach diesem Bericht wurde über die neue Vereinssatzung abgestimmt und diese angenommen. Der nächste Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des zweiten Schriftführers. Hr. Johannes Kurczyk wurde einstimmig zum zweiten Schriftführer gewählt und hat die Wahl auch angenommen. Danach wurden die Anträge, die an die Versammlung gestellt worden sind, ausführlich besprochen und abgestimmt. Später wurde vom 1. Vorstand, Hr. Graf, noch verschiedene Punkte über geplante Vorhaben des kommenden und nächsten Jahres vorgestellt. Die ganze Versammlung wurde von den Jagdhornbläsern (einschl. der Jung-Bläser) der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld musikalisch umrahmt.

Teilnahme der KJG Burglengenfeld am Weihnachtsmarkt in Teublitz

Am 06. und 07. Dezember 2014 nahm die KJG wieder am Weihnachtsmarkt in Teublitz mit einem eigenen Stand teil. Im Angebot gab es Wildbratwürste , Wildgulasch und Jagatee. Wir konnten wieder eine Steigerung der Verkäufe feststellen und die Bürger waren sehr begeistert von den Wildspezialitäten. Dank der großzügigen Wildspenden einiger Mitglieder konnten wir den enormen Bedarf abdecken. Wir bedanken uns hiermit noch einmal bei den Spendern. Des weiteren bedankt sich die Vorstandschaft bei den "unzählbaren Helfern" die bei dieser Aktion mit geholfen haben und ihre Freizeit für dieses Ehrenamt geopfert haben. Ein Dank gilt auch den Bläsern der KJG ,die ein paar Ständchen vor der Bude zum Besten gaben. Gleich ging das Geschäft besser :-)

Hubertusfeier am 15.11.2014 in Herz Jesu Kirche Teublitz

Am Samstag den 15.11.2014 fand die jährliche Hubertusfeier in der Teublitzer Kirche statt. Die Bläser der KJG umrahmten die Messe mit ihren musikalischen Einlagen. Anschliessend wurden die Ehrungen der Jubilare des BJV durchgeführt . Der Landgasthof Hintermeier stellte uns seinen Saal zur Verfügung. Nach der Einleitung durch die Bläser , trug Vorstand Graf seine Hubertusrede vor. Danach wurden die Jubilare durch die Vorstandschaft, mit Urkunde und Nadel sowie einen Präsentkorb geehrt.

Hess G. 25 Jahre BJV
Büchner Johann 40 Jahre BJV
Hiller Josef 40 Jahre BJV

Hack Gottlieb 50 Jahre BJV

Nach der Ehrung der Jubilare bedankte sich die Vorstandschaft noch mit einen Präsentkorb bei den verdienten Mitgliedern der Jagdausbildungsgruppe. Zum Schluss wurden 8 Anwesende der 9 bestandenen Prüflinge zum Jäger geschlagen. Diese Ehre wurde dem Ausbildungsleiter R. Rohleder zu Teil.

Jungjäger mit Ausbilder

Die Veranstaltung wurde duch die Jagdhornbläsergruppe, unter der Leitung von Ilona Rothballer, umrahmt.

Vereinsausflug der KJG nach Berchtesgaden

Am Freitag ,den 07.09.2014 machten wir uns auf, zum alljährlichen Vereinsausflug. Das Ziel war Berchtesgaden mit seinen Sehenswürdigkeiten. Am Freitag ,nach Ankunft im Sporthotel Seimler ,liessen wir uns unser Abendessen schmecken und den Abend ausklingen. Samstag früh,nachdem die Bläser zum Aufbruch bliesen ,ging es bereits um 08.00 Uhr los, zum Obersalzberg mit Besichtigung des Kehlsteinhaus und des Dokuzentrums .

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg, zum Wahrzeichen von Berchtesgaden ,dem Königsee mit Bartholomä. Hier verbrachten wir einen schönen Nachmittag im Biergarten.
Auch hier spielte das Wetter mit , so wie das ganze Wochenende.

Den Abend verbrachten wir wieder im Hotel ,wo wir nach einem reichlichen Abendessen ,kurzfristig die beiden Kegelbahnen anmieteten und unser können bewiesen.
Sonntag früh besuchten wir das Salzbergwerk und anschliessend das Schloß mit dem Rehmuseum. Im Schloss bestaunten wir die Waffensammlung und die ausgestellten Trophäen.

Nach einen guten Mittagessen im Biergarten machten wir uns wieder auf die Heimreise, die sich etwas in die Länge zog,da wir von einem Stau in den Anderen fuhren. Die Reiseteilnehmer waren alle zufrieden mit der Planung und dem Ablauf .

Sie bedankten sich beim Reiseleiter Stautner, dem Vorstand und dem Busunternehmen Feuerer mit seinem Fahrer, der uns wieder heil nach Hause brachte.

Tag des offenen Bauerhofes in Schirndorf

Am Sonntag den 18.06.2014 beteiligte sich die KJG Bul mit einem Informationsstand auf dem Mayer- Hof in Schirndorf.

Unser Infomaterial wurde gerne angenommen.

Auf Fragen der Gäste konnte unser Team, aus Vorstandschaft und Jagdscheinanwärter, immer ausführlich antworten. Die Bläser der KJG eröffneten den offiziellen Teil der Veranstaltung und umrahmten diese den ganzen Tag. Auch an unserem Stand wurde das eine und andere Ständchen gespielt. Herzlich den Dank den freiwilligen Helfern für diese ehrenamtliche Tätigkeit.

Kindernachmittag in der Höllohe

Am Freitag den 24.05. 2014 fand in der Höllohe wieder ein Kindernachmittag statt. Die KJG Truppe brachte der Kindergruppe "Rehkids" des OGV Teublitz die Flora und Fauna näher. Auf den verschiedenen Ständen wurde den Kindern die Tierwelt erklärt.

Es wurden Jagdhunde, Präparate, Fühlboxen und sogar ein richtiger Steinadler gezeigt. Die Kinder waren sehr wissensdurstig und umrundeten den Weiher, um ja alle Stempel zu erhaschen.

Auch einsetzender Regen konnte sie nicht daran hindern, alles mit

zu machen. Anschliessend gab es eine Stärkung und eine Präsenttasche der KJG. Umrahmt wurde die ganze Sachen durch unsere Bläser ,die das eine und andere Extraständchen spielten.

Der Vorstand dankt allen ehrenamtlichen Helfern für diese gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hintermeier

 

Am 18.04.2014 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Es nahmen 45 Mitglieder und Gäste teil . Nach der Begrüßung durch den Vorstand Graf und seinem ausführlichen Tätigkeitsbericht, er nahm an 42 Veranstaltungen teil, ging das Wort an unseren Kassier Martin Schmidt. Er berichtetet über einen positiven Kassenbericht ,die neue Vorstandschaft konnte, trotz einiger größeren Ausgaben das Vereinsvermögen erhöhen. Die beiden Kassenprüfer Hr. Nießl und Hr. Rothballer konnten eine vorbildliche Kassenführung bestätigen und beantragten eine Entlastung der Vorstandschaft und des Kassieres. Dies wurde einstimmig durch die Mitglieder beschlossen. Hr Sussbauer lies sich entschuldigen und Hr. Graf verlas den Bericht des Bläserobmanns, auch die Bläser waren an

44 Tagen in ihrer Sache unterwegs.

Zum Ende des Berichts teilte Hr. Sussbauer mit, dass er sein Amt

als Bläserobmann niederlegt.
Nach den Berichten des Hundeobmanns Hr. Raguz Michael, des Schießobmanns Hr. Hiller und der Becq. Messstelle Hr. Merl, ging es weiter zur Abstimmung der neuen Vereinssatzung. Dies wurde notwendig, da es einige Änderungen gab. Die Abstimmung der Satzung wurde durch Hr. Dr. Baumer durchgeführt. Der neuen Satzung wurde einstimmig zugestimmt.
Hr. Graf bedankte sich bei Hr. Rohleder mit Frau für seine 20 jährige Führung der KJG. Hr. Dr. Baumer überreichte in Namen des BJV das Eichenkranz in Silber und eine Ehrenurkunde. Dies ist die zweithöchste Auszeichnung des BJV. Auch er hielt noch eine kurze Rede und die Bläser spielten die Ehrenfanfahre. Hr. Roleder bedankte sich im Schluss für seine Auszeichnung .
Hr. Graf stellte den Antrag das Hr. Roleder im Verein die Ehrenmitgliedschaft erhält. Die Versammlung stimmte diesen Antrag auch einstimmig zu.
Da Hr. Sussbauer nicht mehr als Bläserobmann zur Verfügung stand, musste noch eine Nachfolge gewählt werden. Frau Ilona Rothballer stellte sich der Versammlung als Nachfolgerin vor und wurde mit einer Enthaltung auch gewählt.
Hr. Stautner berichtete über unseren diesjährigen Vereinsausflug am Königsee. Die Anmeldungen dafür nimmt er entgegen.
Hr. Dr. Baumer klärte die Mitglieder über die Aujetzkische Krankheit und die afrikanische Schweinepest auf.
Es wurden noch 2 Anträge gestellt: Die KJG soll beim Landratsamt einen Zuschuß zur Trichinenprobe stellen . Der Umkostenbeitrag bei der Cäsium Messung soll entfallen.
Zum Schluß beendeten die Bläser und Hr. Graf die Versammlung.

Wir können auch mit einem "Promi- Besuch " aufwarten. MDB Marianne Schieder hat unseren Stand besucht.

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1. Vorstand Michael Raguz

09471 - 9501864

 

Schriftführerin Silvia Kurczyk

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Update 12.11.17 Erstellt von schriftfuehrer@kjg-burglengenfeld.de